Für das Erinnern
Bei verschiedenen Beratungen mit verantwortlichen Stellen, wurde von der Seite des Vereins bereits 2002 immer auf der Einbeziehung von drei Erinnerungsorten beharrt:
Nachdem bei den Besprechungen mit der Gedenkstätte Dachau und der Landeszentrale für politische Bildung klar wurde, dass es keine Bauten auf dem Gelände geben sollte, sondern nur Hinweistafeln und eine Wegbeschilderung, nahm der Verein auch von dem künstlerischen Arbeitsplatz Abstand. Der Rundweg um das Gesamtgelände ist wohl auch hinfällig. Ob ein Steg über das Gelände gebaut werden kann, hängt von den Verhandlungen mit den Grundstückseignern und den Kosten ab. Wahrscheinlich soll nur der letzte Bogen als Erinnerungsort erhalten bleiben. Dort soll eine Veranstaltungsplattform für Gedenkfeiern und als Standort für Gruppen bei Führungen eingebunden werden. Eine Veranschaulichung einer Erdhütte im Waldlager ist von Vereinsseite noch nicht aufgegeben, findet aber bis jetzt keine Zustimmung.
Klar ist, dass die Hintergrundinformation im Kreismuseum eingebunden und mit der Gedenkstätte Dachau abgestimmt sein soll.
Der Verein wird sich weiterhin um die pädagogische Betreuung von Führungen und die Erstellung von Materialien für den Bildungsbereich kümmern, so lange er noch nicht mit der Pflege von bestehenden Erinnerungsobjekten betreut werden kann, weil diese erst noch berstellt werden müssen. (JW)