Für das Erinnern
Hintergründe der Verfolgung der ungarischen Juden
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1.4.1933
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Boykott der Geschäfte jüdischer Eigentümer
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7.4.1933
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Entlassung von Juden aus der Beamtenschaft möglich
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22.4.1933
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Jüdischen Ärzten wird ihre Zulassung entzogen
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21.4.1933
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Verbot der koscheren Schlachtung
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14.7.1933
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Zwei Gesetze ermöglichen die Enteignung und Ausbürgerung von Juden
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22.9.1933
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Ausschuss von Juden aus dem Kulturleben
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4.10.1933
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Berufsverbot für jüdische Journalisten
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25.3.1934
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Gunzenhausen: Ausschreitungen gegen jüdische Einwohner
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21.5.1935
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Ausschluss nichtarischer Männer aus der Wehrpflicht
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1935
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Nazipropaganda gegen jüdische Viehhändler
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Sommer 1935
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Hetze gegen jüdische Ladenbesitzer
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15.9.1935
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Juden verlieren ihre Bürgerrechte, Heiraten zwischen Juden und Ariern verboten
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Mitte 30er Jahre
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Jüdische Unternehmer verlieren ihre Betriebe
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Frühjahr 1938
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Reichsregierung zur Enteignung der Juden entschlossen
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17.8.1938
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Zwangsvornamen für Juden (Sara, Israel)
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5.10.1938
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Einziehung und Kennzeichnung jüdischer Pässe
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28./29.10.1938
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Ausweisung von 17000 polnischen Juden
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15.11.1938
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Jüdische Schüler müssen deutsche Schulen verlassen
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12.11.1938
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Juden wird der Zutritt zu Veranstaltungen verboten
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9./10.11.1938
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Reichskristallnacht, Synagogen und Geschäfte von SA zerstört
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12.11.1938
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Enteignung der Juden zur Wiedergutmachung
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20.12.1938
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Juden zu unterbezahlten Arbeiten herangezogen
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30.4.1939
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Juden verlieren Mieterschutz
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8.2.1940
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Errichtung eines Ghettos in Lodz
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11.3.1940
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Juden werden Lebensmittelrationen gekürzt
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2.10.1940
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Das Warschauer Ghetto wird eingerichtet
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1.9.1941
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Jeder Jude muss den Judenstern tragen
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29./30.9.1941
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33771 Juden bei Babi Yar erschossen
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15.10.1941
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Beginn der Massendeportationen
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Okt. 1941
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Verbot der Auswanderungen
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20.1.1942
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Beschluss zur Endlösung der Judenfrage in der Wannsee-Konferenz
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Frühjahr 1945
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Todesmärsche
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Für die Häftlinge der Lager Mettenheim I und Waldlager bedeutete das: Ausbeutung bis zur Erschöpfung unter dem Druck von Selektionen für Arbeitsunfähige. Bedroht von Typhus und nur mangelhaft mit einer "Bunkersuppe" ernährt, war das Schwinden der Arbeits- und Lebenskräfte vorprogrammiert.
So war der von mehreren Häftlinge zitierte Satz von Bewachern "Ihr werdet doch nicht meinen, dass ihr aus diesen Lagern noch einmal herauskommt!" weniger eine persönliche Morddrohung, sondern eine Einschätzung der körperlichen Befindlichkeit der Häftlinge.
Alfred Eisler sagt: "Wir waren bestimmt dazu, zu sterben!"